T ERLEBEN, WAS VERBINDET.
Welche Cloud-Formen gibt es?
11.04.2018

Public, Private
und Hybrid Cloud –
Wir klären auf,
welche Cloud-
Modelle es gibt

In Zeiten von sich rasant entwickelnder Digitalisierung, hat sich die Cloud in kürzester Zeit zu einem echten Alltagsbegleiter entwickelt. Denn für die wachsenden Datenmassen, mit denen tagtäglich jongliert wird, benötigen Anwender eine flexible, schnelle und leicht zugängliche Technologie. Und genau diesen Service bietet eine Cloud. Je nach Form der Bereitstellung und der Zielgruppe die angesprochen wird, unterscheidet man aber einige Wolken-Modelle. Dazu zählen vor allem: Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud. Wir geben eine kleine Orientierung, was sie genau bedeuten und wie sie sich voneinander abgrenzen.

Cloud ist nicht gleich Cloud

Wer onlineaffin ist und vieles mit dem Smartphone, dem Tablet oder am PC erledigt, der weiß, was eine Cloud ist und nutzt diese mit großer Wahrscheinlichkeit selbst in seinem Alltag. Sei es, um Fotos zu synchronisieren, um mehr Speicherplatz auf dem Handy zu haben, um wichtige Dokumente online zu sichern oder um seine Musiksammlung abzulegen. Die digitale Wolke bietet gerade Privatpersonen viele Vorteile durch ihre Rechenpower und Flexibilität. Doch auch für Unternehmen kann sich die Nutzung einer Public Cloud lohnen. Privatkunden und mittelständische Unternehmen, die gern eine Cloud nutzen wollen, sollten auf jeden Fall einmal genauer hinschauen, welche Variante zu ihren Bedürfnissen passt. Die gängigste Form, die Public Cloud, ist dabei ein guter Einstieg.

Public Cloud – kostengünstig und flexibel für Jedermann

Wie ihr Name schon sagt, ist die Public Cloud für jeden frei zugänglich. Diese Form der Cloud ist ein Angebot eines öffentlichen Providers, der seine Dienste offen über das Internet für jedermann zugänglich macht und nicht ausschließlich für eine bestimmte Organisation. Kunden können bei einem Public Cloud Dienstleister Services wie Rechenleistung, Infrastruktur, Speicherplatz oder Anwendungen mieten oder teilweise sogar kostenfrei nutzen. Wer zum Beispiel als Anwender privat Fotos in der Wolke speichert oder kostenfreie E-Mail-Dienste nutzt, der tut das über eine öffentliche Cloud. Die bekannten Google-Docs sind ebenfalls eine Form der Public Cloud.

In Puncto Preis
liegt die Public
Cloud vorn. Bei
der MagentaCloud
gibt es 10 GB
Speicherplatz
kostenlos.

Doch auch Unternehmen nehmen Public Cloud-Dienste externer Anbieter in Anspruch, um von überall auf Materialien und Dokumente zugreifen zu können, z.B. Serverkapazitäten von Amazon und diversen anderen Plattformen. Der große Vorteil bei der Public Cloud: Eigene Investitionen in Hard- oder Software sind überflüssig und bei Bedarf ist es in der Regel möglich, die in Anspruch genommenen Leistungen flexibel zu erweitern.

In Puncto Preis liegt die Public Cloud vorn. Sie ist die günstigste Variante des Cloud Computing oder wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Nachteil bei diesem Wolken-Modell ist jedoch, dass der Nutzer nicht immer genau weiß, wo seine Daten abgelegt werden und was unter Umständen mit diesen passiert. Da sich in einer Public Cloud viele Kunden eine gemeinsame Infrastruktur teilen, die sich je nach Anbieter nicht immer in Deutschland oder Europa befindet, hat man als Verbraucher auch keinerlei Einfluss auf Datenschutz- und Sicherheitsaspekte. „Besonders sensible Daten sollte man daher lieber nicht bei einem x-beliebigen Public Cloud Anbieter abspeichern. Vielen Unternehmen ist ohnehin die Nutzung einer Public Cloud aufgrund von Datenschutzregelungen untersagt.

Übrigens können Sie sich bei der MagentaCloud der Telekom sicher sein, dass Ihre Daten sich ausschließlich auf deutschen Servern befinden und niemand außer Ihnen selbst Zugriff auf Ihre gespeicherten Dateien hat! Als Telekom-Kunde erhalten Sie 25 GB in der TÜV-geprüften MagentaCLOUD kostenlos und als Nicht-Telekom-Kunde 10 GB. Sollten Sie für Ihre Fotos, Videos und Dokumente zusätzlichen zusätzlichen Speicherplatz benötigen, so können Sie Ihre Cloud jederzeit auf 50 GB, 100 GB oder sogar 1000 GB erweitern.

Magentacloud verschiedene Cloud-Modelle

Sensible Daten
werden durch
besonders
geschützte
Leitungen
vor dem Zugriff
Dritter geschützt.

Private Cloud – mehr Exklusivität in der Wolke

Die Private Cloud ist das Gegenteil der Public Cloud. Sie verspricht mehr Sicherheit und Exklusivität. Bei diesem Modell wird die „Rechnerwolke" entweder auf Server ins Unternehmen selbst verlagert oder auf individuell zugeordnete Server im hochsicheren Rechenzentrum eines externen Dienstleisters. Sensible Firmendaten- und anwendungen werden durch besonders geschützte Leitungen vor dem Zugriff Dritter geschützt und nur den eigenen Mitarbeitern zugänglich gemacht. So hat man als Unternehmen oder Behörde stets ein hohes Maß an Kontrolle, wenn man sich für diese Form des Cloud Computing entscheidet, denn für die Allgemeinheit ist eine Private Cloud nicht erreichbar. Selbstverständlich ist eine Private Cloud auch für eine Privatperson nutzbar – wichtig ist nur, das entsprechende Know How für Aufbau und Pflege mitzubringen bzw. dass man bereit ist, es sich anzueignen.

Rechner-, Speicher- und Netzwerkkapazitäten richten sich nach den eigenen Bedürfnissen und sind nicht den Einschränkungen der öffentlichen Cloud unterworfen. Der Zugriff auf die Cloud Services erfolgt hierbei entweder über das abgegrenzte Intranet oder über VPN.

Dieser exklusive Service und die hohen Sicherheitsstandards haben natürlich ihren Preis, da sie für den Anbieter mit mehr Aufwand verbunden sind. Die Nutzung von Private Clouds ist daher immer kostenpflichtig.

Hybrid Cloud
stets absolute
flexibel und dabei
dennoch sicher.

Hybrid Cloud – Die Zwischenform der Cloud-Modelle

Wer sich nicht für die ein oder andere Variante der obigen Cloud-Modelle entscheiden kann, für den kommt womöglich eine Mischform in Frage: die Hybrid Cloud. Diese Cloud ist ein Zusammenschluss aus mehreren Cloud-Infrastrukturen, die über Schnittstellen genutzt werden. Bestimmte Services laufen also bei öffentlichen Anbietern über das Internet, um eigene Ressourcen zu schonen, während datenschutzkritische Anwendungen und Daten im Unternehmen betrieben und verarbeitet werden, wo sie auf eigenen Servern liegen. Das Unternehmen entscheidet, welche Software und welche Daten in die Private Cloud und welche in die Public Cloud wandern. Beim Arbeiten merken die Mitarbeiter nicht, welche Form der Cloud sie gerade nutzen, sind also stets absolut flexibel und dabei dennoch sicher. Gerade für mittelständische Unternehmen ist die Hybrid Cloud oft eine geeignete Kombination aus Sicherheit und Flexibilität und erfüllt die Ansprüche in der Regel problemlos. Wie die Private Cloud lässt sich die Hybrid Cloud ebenfalls von einer Privatperson nutzen, sei es für private Zwecke oder den Job.