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Verschlüsselung Dateien
08.09.2016

Wie verschlüsselt man Dateien
und warum ist das wichtig?

Das Internet ohne Verschlüsselung wäre ungefähr so sinnvoll wie ein Haus ohne verschließbare Türen. Verschlüsselung bedeutet Sicherheit und ohne Sicherheit ist niemand gewillt, sein Vertrauen zu schenken. Insbesondere Cloud-Dienste setzen entsprechend auf moderne Verschlüsselungsverfahren. Was aber genau wird verschlüsselt und welche Möglichkeiten haben die Nutzer?

Ihre Daten
werden sicher
vor neugierigen
Blicken verpackt
und ans Ziel
geliefert.

Das Web ist ein weitverzweigtes Netzwerk an Leitungen und Servern. Dabei fließen Datenpakete oftmals nicht direkt von A nach B, sondern gehen Umwege über Knotenpunkte – manchmal sogar quer über den Atlantik und wieder zurück. Viele Gelegenheiten für fremde Augen, einen Blick auf die Inhalte der Daten zu werfen. Wer also seine Informationen nicht offen wie eine Postkarte durch die digitale Welt schicken möchte, muss Daten auf dem Übertragungsweg zum Empfänger verschlüsseln.

TLS und SSL – klingt kompliziert, ist aber unverzichtbar!

Die meisten Leser werden diese Abkürzungen bereits einmal gehört haben. Wir nutzen diese Technologien – ob bewusst oder unbewusst – jeden Tag, wenn wir eine Webseite aufrufen und Informationen versenden. Doch wie hilft der Sicherheitsschutz den MagentaCLOUD Nutzern genau?

Im Zentrum steht die abgesicherte Datenverbindung durch TLS/SSL. TLS steht für „Transport Layer Security“ und ist die Weiterentwicklung von SSL, was wiederum für „Secure Socket Layer“ steht. Der englische Name bezeichnet also ziemlich genau die Funktion: Ihre Daten werden sicher vor neugierigen Blicken verpackt und ans Ziel geliefert. Zusammengefasst sorgt TLS für die Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität all ihrer Dokumente, Fotos und Videos, die in die MagentaCLOUD hochgeladen werden.

Ist der Empfänger der Daten auch wirklich der,
der er vorgibt zu sein?

Das Prinzip der Vertraulichkeit greift bereits beim Erstellen eines Kontos, wenn ein Passwort bestimmt wird. Logisch, ein Passwort muss geheim bleiben und nur der Nutzer und der Server, der das Passwort überprüft, dürfen davon Kenntnis haben.

Genauso wichtig ist aber die Integrität der Daten. Denn niemand möchte, dass ein Hacker zwar keine Einsicht in das versendete Paket hat, dafür aber Informationen hinzufügen, ändern oder willkürlich löschen kann. Wird ein Foto in die Cloud geladen und mit Freunden geteilt, soll es natürlich im Original ans Ziel gelangen.

Haben wir sichergestellt, dass die Daten vertraulich bleiben und auf ihrer Reise nicht manipuliert werden können, bleibt noch ein letztes Risiko übrig: Ist der Empfänger der Daten auch wirklich der, den er vorgibt zu sein? Alle Sicherheitsmaßnahmen helfen eben nur bedingt, wenn das Foto zwar gesichert versendet wird, aber gar nicht in der MagentaCLOUD landet, sondern auf dem Server von einem Hacker, der seine Identität fälscht. Doch auch hierfür ist TLS unabdingbar, da es die Authentizität von Sender und Empfänger sicherstellt.

Ein Safe für ihre Dokumente

Dateien bereits
verschlüsseln,
bevor sie das
Gerät überhaupt
verlassen.

Boxcryptor: Ein Safe für ihre Dokumente

Nun wissen wir also, dass TLS ein moderner Begleitschutz für sensible Dokumente ist und für die Sicherheit auf dem Weg vom Laptop oder Smartphone zum Rechenzentrum der MagentaCLOUD sorgt. Aber welcher Schutz bietet sich für die Lagerung der Dateien an? Zwar besteht die größte Gefahr eines Angriffes, wenn die Daten auf Reise sind, aber auch auf ihrem Endgerät und im Rechenzentrum des Cloud-Anbieters können weitere Maßnahmen sinnvoll sein.

Wer entsprechend die höchstmögliche Sicherheit haben möchte, sollte die Dateien bereits verschlüsseln, bevor sie das Gerät überhaupt verlassen. Nutzer der MagentaCLOUD können dafür beispielsweise Boxcryptor einsetzen. Boxcryptor funktioniert wie ein digitaler Safe, für den nur Sie den Schlüssel haben. Ist die Software installiert, werden alle Dateien in einem ausgewählten Ordner automatisch verschlüsselt – und zwar bereits auf Ihrer Festplatte. Danach können sie guten Gewissens auf die Reise durch das Web geschickt werden. Nur den Schlüssel verlieren, das sollte man auch beim digitalen Safe nicht. Denn über den Schlüssel verfügt nur der Nutzer – niemand sonst!