T ERLEBEN, WAS VERBINDET.
Was ist eine Cloud
08.09.2016

Was ist eine Cloud
und wofür braucht man sie?

Zugegeben, der Begriff „Cloud“ oder Wolke ist rätselhaft. Wolken gehen und kommen, wir können sie nicht greifen und meistens nerven sie, weil sie die Sonne verdecken. Grund genug einmal aufzuklären, was mit unseren Fotos, Videos und Dateien eigentlich passiert, wenn wir sie in die Cloud laden. Und welche Vorteile bietet die Cloud in unserem Alltag?

Schon immer
galt die Wolke in
der Informations-
technik als Sinn-
bild für ein Netz
von Rechnern.

Was machen die Daten in der Wolke?

Die Idee des „Cloud Computing“ ist alles andere als neu. Schon immer galt die Wolke in der Informationstechnik als Sinnbild für ein Netz von Rechnern, die die Leistung untereinander verteilen. Ähnlich wie bei einem Tretboot, wenn zwei Personen gleichzeitig in die Pedale treten. Statt Rechner sind es beim Tretboot eben vier Beine, die zusammen für Vortrieb sorgen. Dabei können die Beine unterschiedlich viel Leistung generieren oder eins kann auch mal wegen eines Krampfes ausfallen – dennoch wird das Boot vorangehen. Genauso ist die Cloud ein Zusammenspiel mehrerer Computer, die als Knotenpunkt für unsere Daten dienen.

Doch erst mit dem Aufkommen schneller Internetanschlüsse und dem Beginn der Smartphone-Ära, wurde die Cloud ein beflügeltes Wort und für Ottonormal-Nutzer relevant. Was also passiert, wenn man sein Urlaubsfoto in die Cloud schickt?

Die Antwort hat nichts mit Meteorologie zu tun und die Wolke ist keine gigantische Festplatte am Himmel. Es geht hier um ganz irdische Dinge, wie Leitungen, Kabel und Rechenzentren. Die Urlaubsfotos suchen sich ihren Weg durch die endlosen Leitungen des Internets, bis sie auf einem Server landen. Der kann in Deutschland sein, wie bei der MagentaCLOUD, oder auch im fernen Neuseeland am anderen Ende der Welt.

Die Cloud im Alltag

Das Cloud-
Netzwerk nimmt
dem Smartphone
oder Laptop an
Arbeit ab: es ist
ein unsichtbares
Helferlein.

Die Cloud im Alltag

Vor wenigen Jahren noch, hatten die meisten einen Rechner unterm Schreibtisch stehen und das war es auch schon. Wollte man ein Textdokument öffnen oder etwas im Internet nachschlagen, führte am Schreibtisch kein Weg vorbei. Heute sind wir an allen möglichen Orten mit den unterschiedlichsten Geräten vernetzt. In der Küche steht das Internetradio, im Büro ein Rechner, zuhause ein Laptop, unterwegs im Auto ist ein modernes Multimedia-System und sowieso immer dabei ist das Smartphone. Alle Geräte sind miteinander verbunden, begleiten uns durch den Alltag und bieten uns eine ungeahnte Flexibilität.

Und über allem – oder besser gesagt dazwischen – agiert die Cloud. Sie sorgt für Entlastung und Verfügbarkeit. Das Cloud-Netzwerk nimmt dem Smartphone oder Laptop an Arbeit ab; es ist ein unsichtbares Helferlein, das immer bereitsteht und nie ausgeschaltet oder vom Netz genommen wird. So sind die Nutzerdaten sicher gelagert, auch wenn der Laptop streikt oder das Smartphone verloren geht. Ganz nach dem Prinzip: Einmal hochladen und auf allen verbundenen Geräten abrufen können.

Heute müssen wir also nicht mehr ins Arbeitszimmer zum Rechner laufen, wenn wir uns mit den Fotos vom letzten Mittelmeer-Trip etwas in Urlaubsstimmung versetzen lassen wollen. Auch wichtige Reisedokumente oder einfach nur die Einkaufsliste sind immer und überall parat. Und jeder, der einmal versucht hat die Urlaubserinnerungen mit Freunden per E-Mail zu teilen, kennt die lästigen Speicherbegrenzungen. Früher half hier nur der USB-Stick, heute übernimmt das die Cloud.

Wie groß ist die Cloud eigentlich

Prinzipiell gibt es
unendlich viel
Speicherkapazität.

Wie groß ist die Cloud eigentlich?

Kann die Cloud irgendwann volllaufen? Die Cloud an sich nicht. Prinzipiell gibt es unendlich Speicherkapazität. Betreiber, wie die Telekom und STRATO, können bei Bedarf einfach zusätzliche Rechner und Festplatten einbinden, ohne das der Nutzer davon etwas bemerkt. Die persönliche Cloud der Nutzer kann allerdings schon volllaufen, da in der Regel die Kapazitäten für einzelne Konten begrenzt und entsprechend durch Zubuchoptionen erweiterbar sind.

Wer dennoch gerne eine Zahl hören möchte: Es gibt grobe Schätzungen, die besagen, dass die großen Anbieter von Cloud-Diensten insgesamt etwa 1 Exabyte Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Eine gigantische Größe, die ausreichend Platz für 180 Milliarden Urlaubsfotos oder 360 Milliarden MP3-Songs bietet. Übrigens: Als Telekom-Kunde erhalten Sie bei der MagentaCLOUD 25 GB kostenlosen Speicherplatz. Genug, um über 4.000 Schnappschüsse zu speichern! Und wer noch mehr Speicherplatz benötigt, der kann einfach dazubuchen.

So magisch der Begriff Cloud also klingt, letztlich ist es ein Netz von leistungsfähigen Rechnern, die unsere Daten immer parat haben und den Alltag somit ein wenig flexibler gestalten.