T ERLEBEN, WAS VERBINDET.
Was ist eine Cloud
15.02.2021

Was ist eine Cloud
und wofür braucht
man sie?

Zugegeben, der Begriff „Cloud“ oder Wolke ist rätselhaft. Wolken gehen und kommen, wir können sie nicht greifen und meistens nerven sie, weil sie die Sonne verdecken. Grund genug einmal aufzuklären, was mit unseren Fotos, Videos und Dateien eigentlich passiert, wenn wir sie in die Cloud laden. Und welche Vorteile bietet die Cloud in unserem Alltag?

Schon immer
galt die Wolke in
der Informations-
technik als Sinn-
bild für ein Netz
von Rechnern.

Was machen die Daten in der Wolke?

Die Idee des „Cloud Computing“ ist alles andere als neu. Schon immer galt die Wolke in der Informationstechnik als Sinnbild für ein Netz von Rechnern, die die Leistung untereinander verteilen. Ähnlich wie bei einem Tretboot, wenn zwei Personen gleichzeitig in die Pedale treten. Statt Rechner sind es beim Tretboot eben vier Beine, die zusammen für Vortrieb sorgen. Dabei können die Beine unterschiedlich viel Leistung generieren oder eins kann auch mal wegen eines Krampfes ausfallen – dennoch wird das Boot vorangehen. Genauso ist die Cloud ein Zusammenspiel mehrerer Computer, die als Knotenpunkt für unsere Daten dienen.

Doch erst mit dem Aufkommen schneller Internetanschlüsse und dem Beginn der Smartphone-Ära, wurde die Cloud ein beflügeltes Wort und für Ottonormal-Nutzer relevant. Was also passiert, wenn man sein Urlaubsfoto in die Cloud schickt?

Die Antwort hat nichts mit Meteorologie zu tun und die Wolke ist keine gigantische Festplatte am Himmel. Es geht hier um ganz irdische Dinge, wie Leitungen, Kabel und Rechenzentren. Die Urlaubsfotos suchen sich ihren Weg durch die endlosen Leitungen des Internets, bis sie auf einem Server landen. Wer da zurecht an den Schutz seiner Daten denkt, kann sich beruhigt zurücklehnen, denn für die Telekom hat diese höchste Priorität. Daher speichert sie Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland und bietet besondere Sicherheitslösungen, wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Mit der Cloud haben Sie von allen internetfähigen Geräten Zugriff auf Ihre Dateien. Mit der Cloud haben Sie von allen internetfähigen Geräten Zugriff auf Ihre Dateien.

Kann die Cloud im Alltag hilfreich sein?

Vor wenigen Jahren noch, hatten die meisten einen Rechner unterm Schreibtisch stehen und das war es auch schon. Wollte man ein Textdokument öffnen oder etwas im Internet nachschlagen, führte am Schreibtisch kein Weg vorbei. Heute sind wir an allen möglichen Orten mit den unterschiedlichsten Geräten vernetzt. In der Küche steht das Internetradio, im Büro ein Rechner, zuhause ein Laptop, unterwegs im Auto ist ein modernes Multimedia-System und sowieso immer dabei ist das Smartphone. Alle Geräte sind miteinander verbunden, begleiten uns durch den Alltag und bieten uns eine ungeahnte Flexibilität.

Und über allem – oder besser gesagt dazwischen – agiert die Cloud. Sie sorgt für Entlastung und Verfügbarkeit. Das Cloud-Netzwerk nimmt dem Smartphone oder Laptop an Arbeit ab; es ist ein unsichtbares Helferlein, das immer bereitsteht und nie ausgeschaltet oder vom Netz genommen wird. So sind Dateien und Dokumente sicher aufbewahrt, auch wenn der Laptop streikt oder das Smartphone verloren geht. Ganz nach dem Prinzip: Einmal hochladen und auf allen verbundenen Geräten abrufen können.

Dank der Offline-
Funktion kann man
sich seine Daten
direkt herunterladen
und jederzeit
verfügbar machen.

So unterstützt uns die Cloud im Alltag und kann zum Beispiel bei Bewerbungen oder beim Uni-Start helfen. Durch Zusatzfunktionen, wie dem Dokumentenscanner, werden Arbeitsschritte deutlich verkürzt. Das spart Zeit – und gleichzeitig Speicher, denn die Ablage der gescannten Dokumente erfolgt direkt in der MagentaCLOUD. So bleibt viel freier Platz auf Smartphone und Co. und beim nächsten Kauf reicht vielleicht schon die günstigere Endgerätevariante mit geringerer interner Speicherkapazität. Auch in Sachen E-Mail-Konten hilft eine Cloudlösung. Denn jeder, der einmal versucht hat die Urlaubserinnerungen mit Freunden per E-Mail zu teilen, kennt die lästigen Speicherbegrenzungen. Früher half hier nur der USB-Stick, heute übernimmt das die Cloud. Sollte man einmal doch ohne Internet unterwegs sein und Zugriff auf seine Dateien benötigen, kann man diese dank der Offline-Funktion herunterladen und jederzeit verfügbar machen.

Telekom Magenta CLOUD Offline-Funktion

Wie groß ist die Cloud eigentlich?

Kann die Cloud irgendwann volllaufen? Die Cloud an sich nicht. Prinzipiell gibt es unendlich Speicherkapazität. Cloud-Anbieter, wie die Telekom und STRATO, können bei Bedarf einfach zusätzliche Rechner und Festplatten einbinden, ohne dass der Nutzer davon etwas bemerkt. Die persönliche Cloud der Nutzer kann allerdings schon volllaufen, da in der Regel die Speicherkapazitäten für einzelne Konten begrenzt, jedoch entsprechend durch Zubuchoptionen erweiterbar sind.

So magisch der Begriff Cloud also klingt, letztlich ist es ein Netz von leistungsfähigen Rechnern, die unsere Daten immer parat haben und den Alltag somit ein wenig flexibler gestalten.

Wieviel Speicher braucht man?

Das variiert von Nutzer zu Nutzer. Ein guter Indikator ist der belegte Speicher auf den Geräten, die man entlasten will. Hat der Laptop zum Beispiel 500 GB Speicherplatz und 200 GB sind von Fotos belegt, ist man mit der MagentaCLOUD L gut beraten. So kann man seine Sammlung entspannt in die Cloud schieben und hat noch genügend Puffer für Videos, Dokumente oder Dateien aller Art. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt, finden Sie hier eine Übersicht über alle MagentaCLOUD Tarife.