T ERLEBEN, WAS VERBINDET.
Cloud an der Uni
18.09.2017

Vergleich: Der beste
Cloud-Anbieter?

Heutzutage mangelt es nicht an Cloud-Anbietern in der digitalen Welt. Der Nutzer hat die Wahl seine Dateien an den unterschiedlichsten Orten, bei den unterschiedlichsten Unternehmen abzulegen. Viele Anbieter scheinen sich nur in Speichergröße und Preisen voneinander zu unterscheiden, aber das ist nur der erste Anschein, es lohnt sich einen genaueren Blick auf die entscheidenden Details der Angebote zu werfen, um den perfekten Service für die eigenen Bedürfnisse zu bekommen.

Sensible Daten
sollten nicht
einem beliebigen
Anbieter
anvertraut
werden.

Bevor es losgeht...

Bevor wir die einzelnen Anbieter vorstellen, vorab zwei Hinweise:
In unserem Cloudanbieter-Vergleich soll keine Bewertung der jeweiligen Dienste vorgenommen werden. Bewertungen sind immer subjektiv, insbesondere weil wir selbst mit der MagentaCLOUD ein Mitbewerber sind. Dennoch möchten wir die wichtigsten Merkmale der Angebote sowie ihre Unterschiede hervorheben um dem Nutzer so die Möglichkeit zu geben, selbst eine fundierte Entscheidung zu treffen, welcher Anbieter für ihn der Beste ist.

Der zweite Hinweis, beziehungsweise Tipp: Viele Nutzer lagern ihre Dokumente, Videos und Fotos über mehrere Anbieter verteilt. Im Prinzip ist dies eine gute Sache, denn jeder Dienst hat seine Vor- und Nachteile und die Nutzer profitieren von den kostenfreien Speicherangeboten. Jeder Nutzer sollte sich aber darüber bewusst sein, dass es auch auf diesem Gebiet, speziell im digitalen Bereich, schwarze Schafe gibt. Sensible Daten sollten daher nicht einem beliebigen Anbieter anvertraut werden, weil er zum Beispiel besonders günstig ist. Die Dienste in unserer Übersicht sind entsprechend alle seriös und vertrauenswürdig.

Kostenloser Speicher
Preis pro Einstiegspaket
Standort Server
Daten-
sicherheit
Dropbox
2 GB
1.000 GB
8,25 € mtl.
USA
US-Datenschutzgesetz
Google Drive
15 GB
30 GB
4,00 € mtl.
EU-Länder außer Deutschland, USA
US-Datenschutzgesetz
MagentaCLOUD
10 GB
1.000 GB
statt 9,95 €
nur 1 € mtl. *
100 % Deutschland
deutsches Datenschutzgesetz, TÜV geprüft
Onedrive
5 GB
50 GB
2,00 € mtl.
EU-Länder außer Deutschland
US-Datenschutzgesetz
  • Der Pionier: Dropbox

    Wenn es einen Anbieter gibt, der den Cloud-Speicher bedienbar für Durchschnittsnutzer gemacht hat, dann ist es Dropbox. Anmelden, installieren und schon findet man einen neuen Ordner auf dem PC vor, der sich wie gewohnt mit Dokumenten bestücken lässt. Fast jeder hat das kultige Logo, einen blauen Karton, bereits einmal gesehen. Damit auch unterwegs der Zugriff auf die Daten reibungslos funktioniert, gibt es Dropbox auch für den Browser und die gängigen Smartphone-Betriebssysteme wie iOS, Android, Blackberry und Windows.

    Dropbox besticht durch die einfache Bedienung, das einfache Teilen von Dateien und eine Übersichtlichkeit, die auch Neulinge nicht überfordert. Die Dateiverwaltung ist einfach zu erlernen und Fotos und Videos können direkt online abgespielt werden und müssen nicht erst auf dem jeweiligen Endgerät gespeichert werden.

    Wer Freunde wirbt, verdient zusätzlichen Speicherplatz

    Auch preislich fällt Dropbox positiv auf: Einsteiger bekommen mit Dropbox in der kostenlosen Basic Variante 2 GB Speicherplatz in der Cloud, die durch Anwerben von Freunden aufgestockt werden können. Wer mehr Speicher braucht, kann mit dem Standardmodell mit 1 TB ab monatlich 8,25 € einsteigen.

    Zwar ist der Sicherheitsstandard bei Dropbox durch moderne Verschlüsselungsmethoden hoch, allerdings haben die Server von Dropbox ihren Standort in den USA. Damit unterliegen sie den dort geltenden Datenschutzgesetzen und Richtlinien, was den Dienst für Nutzer aus Europa und speziell Deutschland ein Stückchen unattraktiver macht.

  • Der Gigant: Google Drive

    In bekannter Manier mischt auch Google im Cloud-Geschäft mit. Google Drive heißt der hauseigene Cloudservice und wie man es von dem riesigen Technikkonzern erwartet, überzeugt auch dieser Dienst mit seiner ansprechenden Oberfläche und abgerundeten Bedienung. Wie alle führenden Clouddienste kann man hier mit einem Desktopclient des Dienstes rechnen. Die Browser-Variante und mobile Apps für alle gängigen mobilen Betriebssysteme vervollständigen auch hier das Angebot.

    Besonders überzeugend sind die zusätzlichen Funktionen: Fotos und Videos sind wie gewohnt abspielbar, aber auch Dateien wie Dokumente und Tabellen sind on-the-go editierbar Die hauseigene Office-Umgebung von Google (Google Docs, Tabellen, Präsentationen usw.) funktioniert mit Drive und auch das gemeinsame Arbeiten in der Cloud wird unterstützt. Nett dabei: Google legt eine Versionierung Ihrer Dateien an und so sind auch nach Aktualisierung eines Dokumentes frühere Versionen gespeichert. Durch eine Extrafunktion kann man das unbegrenzte Speichern von Versionen aktivieren – natürlich solange dadurch nicht das Speichervolumen der Cloud überzogen wird.

    Vorsicht mit der Privatsphäre beim Internetriesen

    Google Drive fängt im kostenlosen Modell für alle Nutzer bei 15 GB an und bietet die gleichen Funktionen wie die kostenpflichtigen Modelle des Allrounders: Diese fangen bei 4,00 € im Monat für 30 GB an.

    Auch hier gibt es jedoch Bedenken zur Sicherheit: Der Riesenkonzern nutzt Server auf der ganzen Welt und garantiert nicht, dass beim Nutzen von Google Drive Server aus EU-Ländern oder Deutschland benutzt werden. Die extern ausgelagerten Daten liegen damit auch im fernen Rechtsgebiet der USA, in dem andere Datenschutzgesetze als in Deutschland gelten. In Google Drive hochgeladene Dateien können auch nicht passwortgeschützt werden und einen E-Mail Support bietet Google für Drive ebenfalls nicht an.

  • Der Deutsche: MagentaCLOUD

    Sehr hohe Datensicherheit, einfache Freigabefunktionen und viel Online-Speicher: So würden wir unseren eigenen Cloudservice, die MagentaCLOUD, beschreiben. Mit dem Desktopclient für Windows & Mac OS X und der Browserversion sowie mobilen Apps für iOS, Android und Windows, ist die MagentaCLOUD erreichbar und immer nur einen Klick oder Fingertipp entfernt.

    Alle Nutzer bekommen zum Start 10 GB Cloudspeicher geschenkt und für Telekom-Kunden sind es sogar 25 GB! Als MagentaCLOUD-Kunde gibt es mit MagentaCLOUD M bereits 50 MB für nur 1,95 im Monat und für echte Power User bieten wir ganz neu mit MagentaCLOUD XL satte 1.000 GB Speicherplatz für aktuell nur 1 Euro in den ersten 6 Monaten * (Aktion gilt bis zum 30.11.2017). Damit lassen sich zum Beispiel 160 Stunden HD-Video oder 300.000 Fotos abspeichern.

    Wie von anderen Cloud-Diensten gewohnt, kann man bequem Dateien, Fotos und Videos in die Cloud hochladen und von unterwegs darauf zugreifen. Ihre Medien können Sie bequem in der Cloud abspielen oder einfach mit EntertainTV auf einem Fernseher streamen und Erinnerungen mit Familie und Freunden teilen. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere verschiedenen Dienste Hand in Hand funktionieren und garantieren eine bequeme und einfache Handhabung. So können Sie mit der MagentaCLOUD in Verbindung mit dem Telekom E-Mail Center große Anhänge kinderleicht verschicken und eingehende Dateien abspeichern – ganz ohne Angst vor Verlusten.

    Auch für SmartHome-Nutzer hat die MagentaCLOUD Vorteile: So können Sie Aufnahmen Ihrer Überwachungskameras automatisch in Ihrer MagentaCLOUD abspeichern und von überall einsehen.

    Datensicherheit und guter Service wird bei MagentaCLOUD groß geschrieben

    Guter Service ist uns wichtig und darum verbinden wir uns mit Partnern, um Ihr MagentaCLOUD Erlebnis noch einen Schritt besser zu gestalten: Mit dem Fritz!Box Mediaserver können Sie Musik und Medien aus der Cloud in Ihrem Heimnetz verfügbar machen und abspielen. Oder nehmen Sie Radiosendungen mit phonostar Radio-Cloud auf und hören Sie sie auf Abruf an. Die beliebte App Scanbot ist der portable Scanner in Ihrem Smartphone: Ihre gescannten Dokumente können jetzt ganz praktisch direkt aus der App in Ihre MagentaCLOUD App hochgeladen und auf allen anderen Geräten und unterwegs genutzt werden.

    Ihre privaten und sensiblen Daten liegen Ihnen am Herzen: und uns auch! Die MagentaCLOUD basiert zu 100 % auf Servern, die in Deutschland liegen, läuft nach deutschen Sicherheitsstandards und unterliegt den hiesigen Datenschutzgesetzen. Ihre Daten können Sie zusätzlich mit einem Passwort schützen, damit nur Sie und die Leute, denen Sie das Passwort übermitteln, Zugriff darauf haben. Darüber hinaus ist die MagentaCLOUD für ihre Cloud-Sicherheit vom TÜV geprüft und zertifiziert. So können Sie sich sicher sein, dass Ihre Daten in guten Händen sind.

    Und falls mal etwas nicht läuft, wie es soll, helfen wir Ihnen gerne jederzeit weiter. Darüber hinaus gibt es eine aktive „Telekom hilft Community“, in der Fragen und Antworten aber auch Meinungen, Tipps und Tricks rund um alle Angebote der Telekom zu finden sind.

  • Der Office-Speicher: Microsoft OneDrive

    Mit OneDrive ist auch Microsoft einer der großen Anbieter im Cloudservice. Hauptaugenmerk hier ist natürlich das Arbeiten mit der hauseigenen Office-Umgebung in der Cloud. Dokumente, Tabellen, Präsentationen usw. sind alle in der Cloud editierbar und müssen dafür nicht erst heruntergeladen werden. In der Gratis-Variante bekommen Nutzer 5 GB, die für den alltäglichen Gebrauch der Cloud mit Office-Schwerpunkt ausreichen. Wer mehr braucht oder Fotos, Videos und andere Dateien gerne in der Cloud ablegt, steigt bei 50 GB für 2,00 € im Monat beim Office-Riesen ein.

    Auch auf die OneDrive Cloud kann man natürlich von unterwegs per Browser oder mobiler App für iOS, Windows Phone und Blackberry zugreifen, Dokumente öffnen und bearbeiten und diese mit anderen teilen.

    Der ideale Speicher für alle Windows-Fans

    Die Oberfläche erinnert stark an Windows und Office-Anwendungen und ist daher besonders ansprechend für Nutzer, die auch fern der Cloud viel mit Windows und Office arbeiten. Diese Nutzer profitieren am meisten von der OneDrive, mit ihrer nahtlosen Integration der Microsoft Office-Suite. Das Gesamtpaket wird durch den Support von Microsoft abgerundet, sodass bei Problemen und Fragen schnell Abhilfe geschaffen wird.

    Doch auch bei Microsoft OneDrive gibt es dieselben Einwände, was den Datenschutz angeht, wie bei den anderen genannten Anbietern. Microsoft garantiert für die Nutzung der Cloud keine Server, die in EU-Ländern oder Deutschland selbst liegen und so geraten die Daten außerhalb des Rechtsbereiches, in dem man lebt. Weiterhin nimmt sich Microsoft das Recht vor, hochgeladene Dateien nach illegalen Inhalten zu durchsuchen.

Für jedes
Bedürfnis und
Betriebssystem
gibt es den
passenden
Cloudanbieter.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es für jedes Bedürfnis und jedes Betriebssystem einen passenden Cloudanbieter gibt. Ob in der kostenfreien Version oder als Bezahlvariante, ob mobil oder im Browser, die vielen Anbieter stellen den Nutzern passend zu ihren Ansprüchen die richtige Cloud zur Seite, die auch stets – ob im Job oder privat – mit den Bedürfnissen wächst, wenn man es wünscht. Als Nutzer hat man quasi die Qual der Wahl, sollte aber gerade im Hinblick auf den Wert und die Sensibilität der eigenen Daten darauf achten, wo private und/oder firmeninterne Dinge gespeichert werden und den Sicherheitsaspekt als einen grundlegenden bei der Wahl eines passenden Anbieters im Hinterkopf behalten.